Osterfestival Tirol

Osterfestival Tirol

Das Osterfestival Tirol 2011 widmet sich in seinem 23. Jahr einem uns bis ins Innerste prägenden Thema: der Zeit. Sie leitet, treibt und beherrscht uns. Da Zeit für viele Geld ist, wird sie im Wettlauf der profitablen Ziele zum Luxus, den man sich kaum mehr leisten kann. Andere Kulturen gehen sorgsamer mit der Zeit des Lebens um. Drei Wochen lang macht das Osterfestival Tirol das Jetzt und sein unaufhörliches Ende erlebbar: über "Gottes Zeit" bei BACH, die sinnstiftende soziale Aktion bei CARDEW, über FELDMANs erfüllte, beinahe stillstehende Zeit zu STOCKHAUSEN und GRISEYs Zeitwirbel. Klage bricht in unfassbarer Schönheit auf bei COUPERIN (Leçons de Ténèbres) und in FEOs Johannespassion (1744) am Palmsonntag und liturgisch am Karfreitag (Gregorianisch) bis zu einem Fest rhythmischer Harmonie im Schlagwerk der Basken, europäischer Moderne und aus Afrika (Gründonnerstag). Den Schluss bilden drei Tanz-Performances aus Belgien/Mexiko, Frankreich/Algerien und Marokko. Ein Festival nachdenklicher Lebensfreude und der Sinne, die sich in aller Vergänglichkeit im Jetzt feiern.

The EASTER FESTIVAL TYROL 2011 is dedicated in its 23rd year to a topic which affects us profoundly: time. Time guides us, drives us on and rules over us. For many people time is “money” and thus, in the pursuit of profitable aims, time becomes a luxury item which we can hardly afford. Other cultures manage time with greater care. For three weeks the EASTER FESTIVAL TYROL is making the Now and its inexorable end into a real experience: by means of “God’s Time” in BACH, CARDEW’s stimulating social action, FELDMAN’s fulfilled, almost stationary time to STOCKHAUSEN and GRISEY’. Lamentation emerges in inconceivable beauty in COUPERIN and in FEOs St. John Passion. There is also a festival of rhythmic harmony in music for percussion from the Basque region and contemporary European and African music. The festival ends with three dance performances from France, Belgium and Morocco

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